Gemeinsam ist die Welt viel bunter!


Veröffentlicht/Getraut am 21. August 2018 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2018

Um das so feststellen zu können, dauerte es einige Jahre bei Petra und Hartmut Danz. Sie hatten zwar gemeinsam in Bad Liebenstein die Schulbank gedrückt, sind dort auch weiter aufgewachsen, doch irgendwann verloren sie sich aus den Augen. Obwohl sie einander nie gleichgültig gewesen waren, war damals nicht mehr daraus geworden.
Hartmut ging zuerst zur Armee, dann nach der Wende in den Westen, wo er in Gummersbach als Bauarbeiter seine Brötchen verdiente. Dort lebt noch seine Tochter aus erster Ehe mit Mann und Kind. Ihn aber zog es nach dem Scheitern der Ehe und dem Aus der Firma wieder zurück nach Bad Liebenstein, wo er kurze Zeit später in Bad Salzungen Petra wieder traf.

Sie hatte eine Ausbildung zur Verkäuferin gemacht und war in Bad Liebenstein geblieben, hat dort ebenfalls Kind und Enkel aus erster Ehe. Nun aber verloren sie einander nicht mehr, zogen schließlich, nachdem sie einander im Jahr 2000 erstmalig wieder getroffen hatten, nach 2 Jahren Fernbeziehung zu einem neuen Lebensabschnitt zusammen in die gemeinsame Wohnung.
Man redete zwar über das Heiraten, doch die endgültige Entscheidung zog sich dann doch ein wenig in die Länge. Anfang des Jahres aber war es mit dem Abwarten vorbei und die Entscheidung zur Heirat fiel. Aber wenn schon, dann heimlich und nur zu zweit – und an einem außergewöhnlichen Ort.

Ein Leuchtturm sollte es sein, klein und knuffig. Bei der Recherche im Internet stießen sie schließlich auf den Kleinen Preußen in Wremen und schnell war klar: Der sollte es sein. Und so sind sie heute hier zu einem Kurzurlaub in Wremen, beginnen ihre Trauung bei sonnigem Wetter im Kleinen Preußen überaus passend mit dem Lied „Jugendliebe“ von Ute Freudenberg und schreiben ins Gästebuch die Feststellung: „Gemeinsam ist die Welt viel bunter!“

So wünschen wir vom Heimatkreis Petra und Hartmut Danz noch viele bunte gemeinsame Jahre – vielleicht mal wieder am Kleinen Preußen.

An einem Tag fing alles an…


Veröffentlicht/Getraut am 18. August 2018 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2018

Es war schönes Wetter, aber etwas windig. Die Kiter hat es auf die Nordsee getrieben und die Fahne am Turm flatterte hörbar, als Elke und Willi aus dem Frankenland sich das Jawort gaben. Sie waren vor der Kirchweih in ihrem Heimatort Markt Erlbach geflüchtet, wie manche auch vor dem Karneval nach Wremen flüchten.

Elke hat uns ein Gedicht zu ihrer Hochzeit geschrieben:

An einem Tag fing alles an und keiner ahnte was damit begann,
Wie lange wir uns kennen, können wir beide nicht benennen.
Stürmisch fing unsere Beziehung an, seitdem hat sich viel getan.
Mut zu Zweit von Anfang an, offen dafür war jedermann.
Nach vier Tagen waren die Beziehungen geklärt,
Manchmal fragten wir uns, läuft da was verkehrt?
Vier Jahre sind seitdem vergangen,
Bei uns rechnet man in Hundejahren!
Viel erlebt und viel gereist, renoviert und umgezogen,
Häuser verrückt, zurückgezogen.
Und dennoch bewahren wir uns das Glück
Und wagen jetzt den letzten Schritt.

Auf einem Leuchtturm sollte es sein,
So fiel uns der „Kleine Preuße“ ein.
Einfach so im Urlaub nebenbei,
Kurzfristig machte Frau Marjenhoff den Weg uns frei.
Auch dem Standesamt Markt Erlbach sei Dank,
Trotz glühender Hitze und Computerausfall, behielten die Mitarbeiter klaren Verstand.

Wo ein Willy (Jagielki), da auch ein Weg – allen Leuchtturmwärtern
vom Wremer Heimatkreis von 1985 e.V. für ihren ehrlichen Einsatz
tausendmal herzlichen Dank.

So nun werden wir sehen, wie wir am 18.08.18
mit Gummistiefeln auf den Leuchtturm stehen.

Über einen Flyer hierher gefunden


Veröffentlicht/Getraut am 10. August 2018 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2018

Eine Patientin drückte der Physiotherapeutin Iris Zenke einen Flyer vom Kleinen Preußen in die Hand. Daraufhin nahm sie ihren Volker Freier an der Hand und beide kamen heute mit den beiden erwachsenen Kindern der Braut hierher nach Wremen, um im Kleinen Preußen zu heiraten.

Es dauerte eine ganze Weile, bis die Beiden zusammen kamen, obwohl sie über 20 Jahre in allernächster Nachbarschaft, nur wenige Häuser auseinander, gewohnt hatten. Erst als er in dem Kiosk einkaufte, in dem sie jobbte, kamen sie sich näher. Und auch dann dauerte es noch, bis Volker Freier sich auf die Beziehung einließ. Doch nun sind beide glücklich hierher gefahren.

Sie lieben die See, vor allem die Nordsee, da war es klar, dass die Heirat am Wasser stattfinden sollte. Der Flyer kam dann zur rechten Zeit. Als bekennender Schalke-Fan hat Iris auch ihren Volker, der sich bisher nicht für Fußball interessiert hatte, dazu gebracht, dass dieser nun einen wichtigen Platz in ihrem gemeinsamen Leben einnimmt. Ansonsten gehen sie gerne in den Biergarten, shoppen oder entspannen auf der heimischen Couch.

Wir gratulieren den beiden ganz herzlich und wünschen Iris und Volker auch weiterhin alles Gute auf ihrem gemeinsamen Lebensweg.

Unser Kleiner Preuße


Veröffentlicht/Getraut am 4. August 2018 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2018

Wir haben uns im Fitnessstudio kennengelernt und schon bald festgestellt, dass die Liebe zum Wasser und zum Meer uns verbindet. Kirstin hat darüberhinaus aber noch eine Liebe, nämlich die zu den Leuchttürmen. Darum hat uns unser allererstes Date zum Kleinen Preußen geführt. Da gab es dann auch – ganz romantisch – den ersten Kuss. Das ist nun schon ganz schön lange her und wir fahren seit Jahren öfters zum Kleinen Preußen, von wo aus wir zu Spaziergängen oder Fahrradtouren aufbrechen.

Unser Lied zur Trauung ist „Ein hoch auf uns …“ von Andreas Bourani. Das ist seit Jahren auch unser Lieblingslied. Es verbindet uns mit vielen schönen Stunden. Unser Liebes- und Lebensmotto heißt: „Du und ich – gleich WIR“ und „Man lebt nur einmal“. Als wir uns vor einem Jahr Gedanken über unsere Trauung machten, war schnell klar, dass es nur einen Ort geben kann. Und das ist „Unser Kleiner Preuße“.

Nach 16 Jahren haben wir uns getraut…


Veröffentlicht/Getraut am 3. August 2018 | Kategorie(n): Trauungen, Trauungen 2018

Ein wunderschöner Morgen empfing Ingrid Schütte und Stefan Froese am Leuchtturm Kleiner Preuße, wo um 09:30 ihre Trauung stattfinden sollte. Da sie sich in Wremen einquartiert hatten, gab es mit dem pünktlichen Erscheinen keine Probleme und so konnte die Standesbeamtin Bianca Marjenhoff nach einem kritischen Blick auf die Armbanduhr das Brautpaar nebst Trauzeugen in das Innere des Leuchtturms bitten.  Nur Hund Rocky war von der Trauung ausgeschlossen und musste wohlbehütet vor dem Turm geduldig warten.

Das Brautpaar ist in Rhede an der Ems beheimatet und lebt dort seit 2002, wie man so sagt, „in einem eheähnlichen Verhältnis“ zusammen. Bereits zwei Jahre nach dem Beginn ihrer Beziehung haben sie sich dort ihr eigenes Haus gebaut. Sie müssen sich also schon damals sehr sicher gewesen sein, die Zukunft gehört uns. Und so sollte nun heute an ihrem selbst gewählten Wunschort, einem Leuchtturm, der Bund für’s Leben geschlossen werden. Leider lag ein kleiner Schatten auf diesem für sie so bedeutsamen Tag: die Mutter der Braut ist vor wenigen Wochen verstorben. Sie hätte diesen Tag so gerne miterlebt, da es ihr Herzenswunsch war, dass ihre Tochter und Stefan einmal heiraten. Die Trauringe jedoch hat sie noch sehen können, und somit ist das Brautpaar davon überzeugt, dass die Mutter und Schwiegermutter an diesem Tag ganz nahe bei ihnen ist.

Nachdem die Standesbeamtin wie immer die Trauung ohne Komplikationen durchgeführt hatte, stieß die kleine Hochzeitsgesellschaft vor dem Leuchtturm mit einem Glas Sekt, oder alternativ mit etwas Hochprozentigerem, auf eine glückliche Zukunft des Brautpaares an.