Elche im Leuchtturm


Veröffentlicht/Getraut am 13. August 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Vier kleine Elche, Ross und Rossini, Glitzi und Rudolph, die immer mit auf Reisen gehen, waren auch dabei, als Petra Steinborn und Steffen Rabe aus Langen am 13. August nach Wremen kamen, um im Leuchturm „Kleiner Preuße“ den Bund für’s Leben zu schließen. Außerdem wurde das Paar von zahlreichen Verwandten und Freunden begleitet. Mit dem im Trauzimmer des Leuchtturms deutlich gesprochenen „Ja“ waren Petra Steinborn und Steffen Rabe nun „rechtmäßig verbundene Eheleute“. Da das Wetter gut war, durfte der Aufstieg auf die Galerie nicht fehlen. Hier bot sich ein wunderschöner Ausblick auf den Hafen, den Deich, die Weser bis nach Bremerhaven und auf die am Fuß des Turms wartende Gästeschar.

Am 13. August 1994, vor genau 20 Jahren, hat es bei dem Paar beim Sternschnuppengucken in Dresden, der Heimat des Bräutigams, gefunkt. 1995 zur Sail kam er zum ersten Mal nach Bremerhaven, dem Wohnsitz der Braut. Zusammen haben sie seit 1998 ihre Heimat in Langen gefunden. Beide lieben die Küstenregion, den Deich, das Meer, das Watt und den fast immer wehenden, manchmal auch stürmischen, Wind. Beide lieben auch ihre Elch-Sammlung. Über 100 Exemplare in allen Variationen sind bereits in ihrem Besitz. Und wie schon erwähnt gehen vier davon immer mit auf Reisen.

Den Hochzeitstag feiern die Frischvermählten zusammen mit ihren Gästen. Auf Hochzeitsreise geht es allerdings erst im Oktober und zwar nach Madeira. Der Heimatkreis und das Leuchtturmteam wünschen eine schöne erlebnisreiche Hochzeitsreise, ein glückliches gemeinsames Leben und auch sonst alles Gute.

Wer früh aufsteht hat mehr vom Tag…


Veröffentlicht/Getraut am 8. August 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Am 8. August 2013 haben Freunde von Thomas und Thorsten im Leuchtturm Obereversand geheiratet. Die beiden waren Trauzeugen und auf den Tag genau ein Jahr später am 8. August 2014 war es genau umgekehrt. Thomas und Thorsten aus dem Sauerland haben ihre Lebenspartnerchaft begründet und das seit einem Jahr verheiratete junge Ehepaar war Trauzeuge. Die Zeremonie fand in der Außenstelle des Standesamtes Dorum im Leuchtturm „Kleiner Preuße“ am Wremer Kutterhafen statt.

Getreu nach dem Sprichwort „Wer früh aufsteht hat mehr vom Tag“ fand die Trauung bereits um 8.30 Uhr statt. Als das Paar mit seinen Gästen beim Leuchtturm ankam präsentierte sich der Himmel in mediterranem Blau, die Sonne strahlte in ihrer ganzen Pracht und vom sonst immer wehenden Wind keine Spur – sozusagen ein Traumhochzeitswetter. Vor der Standesbeamtin Bianca Marjenhoff wurden im „Trauzimmer“ des Leuchtturms die Formalitäten erledigt und auf die Frage, ob Thomas und Thorsten eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen wollen, antworteten sie mit einem deutlichen „Ja“. Danach gab es jede Menge Glückwünsche und mit einem Glas Sekt wurde auf das Glück des Paares angestoßen.

Thomas – er verbrachte schon als Kind seine Ferien an der Nordsee – und Thorsten lieben das Meer, den Deich, die gute Luft und die Möglichkeit ausgedehnte Fahrradtouren zu unternehmen. Die Liebe zur Nordsee war auch der Grund, warum sie sich für die Begründung ihrer Lebenspartnerschaft den Leuchtturm „Kleiner Preuße“ ausgesucht haben.

Der Heimatkreis und das Leuchtturmteam wünschen dem Paar für den gemeinsamen Lebensweg viel Glück und auch sonst alles Gute.

…gesucht und gefunden!


Veröffentlicht/Getraut am 25. Juli 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Kennengelernt haben wir uns vor mehr als 10 Jahren. Beruflich ist Ingo Neumann in Bremerhaven beschäftigt, Renate Sommer-Neumann in Verden verpflichtet, das hält fit und mobil! Mit 60 und 64 Jahren zählen beide schließlich schon zu den „Oldies“ …und zu den „Wiederholungstätern“: Beide „trauen“ sich ein zweites Mal in den Stand der Ehe und genießen das Leben nach dem Motto: „Zusammen ist man weniger allein“ – das erhöht auf jeden Fall enorm den Spaßfaktor!
Unser 3. Zuhause ist die Wurster Küste, an der wir uns in den Sommermonaten direkt mit unserem Wohnwagen vor die herrlichen Salzwiesen und das Naturerbe Wattenmeer platzieren, um die einmalig schöne Landschaft, die Meeresluft und die herrlichen Sonnenuntergänge zu genießen. So sind wir denn auch auf den Kleinen Preußen als Ort der Trauung gekommen, da wir uns häufiger bummelnd durch den Wremer Hafen bewegt haben und auf diese Möglichkeit einer standesamtlichen Trauung über eine Leuchtturmbesichtigung aufmerksam geworden sind.

 

Unsere beiden Mütter, 86 und 82 Jahre alt, werden uns als Trauzeugen in den Turm begleiten und anschließend mit uns ganz zünftig in einem Wremer Fischrestaurant speisen. In Dorum- Neufeld gibt es ein „Kaffeekränzchen“ und einen Spaziergang durch den Kutterhafen. Wir freuen uns sehr, dass unsere „alten Damen“ noch so fit sind, dass sie uns auf diesem Weg an diesem besonderen Tag begleiten können.
Und abends starten wir die „Rakete“ für die 4 Kinder, die alle schon erwachsen sind, z. T. eine eigene Familie haben, weit weg studieren oder wohnen oder beruflich eingebunden sind: Die Hochzeitsfotos aus dem Kleinen Preußen gehen per mail auf Reisen! Keiner ahnt etwas von unserer Hochzeit, nur die Mütter sind eingeweiht…die Überraschung wird hoffentlich gelingen!

Trauung am 05. Juli 2014


Veröffentlicht/Getraut am 5. Juli 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Das heutige Brautpaar, Manuela König und Klaus-Manfred Heeg, aus der Nachbargemeinde Langen verbindet mit dem Wremer Tief und mit dem Ort Wremen im allgemeinen eine tiefe innere Zuneigung. Beide sagten aus Überzeugung: „Für uns ist dies hier unsere zweite Heimat“. Somit war natürlich klar, als Trauungsort kommt nur der Kleine Preuße in Frage. Dem heutigen Trend entsprechend hatte sich das Brautpaar vor 14 Jahren über das Internet kennengelernt. Wie man sieht, kann man dieses zeitgemäße Medium durchaus nutzbringend anwenden.
Der letzte Impuls, die 14jährige Kennenlernphase nun durch die Eheschließung zu beenden, ergab sich im letzten Jahr. Dadurch war der Entschluss gefasst, nun wollen wir unseren weiteren Weg gemeinsam als Eheleute gestalten.

Der Hinweis der Standesbeamtin, Frau Bianca Marjenhoff, ein kleines „Ja“ kann eine große Wirkung haben, bestärkte das Brautpaar noch einmal in seinem Entschluss. Nachdem alle gesetzlichen Formalitäten zur Zufriedenheit der Standesbeamtin abgearbeitet waren, gab sie die nun frisch vermählten Eheleute für die zahlreich erschienenen Freunde und Bekannten frei. Diese warteten schon darauf, dem Paar zu gratulieren und ihm die bersten Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg zu geben.
Nach einem kleinen Sektumtrunk ging es dann nur einige Schritte weiter zum Siebhaus, wo eine bereits festlich eingedeckte Tafel zu einem kleinen Imbiss einlud. Anschließend wird man dann nach Langen zurückfahren, wo im heimischen Garten eine Kaffeetafel wartet, und dort wird dann dieser bedeutungsvolle Tag in geselliger Runde ausklingen. Zum Glück muss sich das Ehepaar, das nun auf den gemeinsamen Namen König hört, am Montag nicht gleich wieder in die Arbeit stürzen. Stattdessen wird es drei sicherlich intensive Urlaubswochen genießen können.

Eheversprechen


Veröffentlicht/Getraut am 1. Juli 2014 | Kategorie(n): Trauungen 2014

Nach 180 km Anfahrt aus Burgdorf bei Hannover trafen die Eheleute Carmen und Joachim Rinsche gegen 16:00 Uhr am Wremer Tief ein. Nun wurde der „Kleine Preuße“ erst einmal zur Umkleidekabine und das Ehepaar tauschte ihre Freizeitkleidung gegen ein festliches Outfit ein.
Anschließend begab man sich in die kleine Turmküche, wo das Eheversprechen stattfinden sollte. Heute gab es kein Gedränge auf der Wendeltreppe, denn die Anzahl der Anwesenden war durchaus überschaubar. Außer dem Ehepaar waren noch der gemeinsame Sohn und dessen Freundin mit angereist.

Nach bereits zurückliegenden 25 glücklichen Ehejahren war das heutige Datum ganz bewusst gewählt. Jeweils am 1. Juli eines jeden Jahres jährt sich der Geburtstag des bereits verstorbenen Großvaters von Carmen Rinsche, und dieser hatte in ihrem Leben eine ganz bedeutsame Rolle gespielt, oder wie sie es ausdrückte, „er war alles für mich“. Somit war der Großvater an diesem Tag in aller Gedanken ganz sicherlich auch mit im Turm.
Dem Sohn fiel nun die ehrenvolle Aufgabe zu, das Eheversprechen der Eltern abzunehmen. Er überreichte ihnen anschließend noch einmal zwei Eheringe, die sich beide gegenseitig an die Finger steckten. Es war eine sehr beeindruckende und ganz interne Familienzeremonie. Herr Rinsche musste sich anschließend mit dem Öffnen der widerspenstigen Sektflasche auseinandersetzen. Da er diesen Kampf gewann, konnte man gemeinsam auf weiterhin glückliche und zufriedene Ehejahre anstoßen. Getreu dem Motto, Platz ist in der kleinsten Hütte, wurde die kleine Leuchtturmküche sogar noch zu einem Ballsaal, da der Sohn die entsprechende Musik mitgebracht hatte.

Anschließend machten sich alle wieder auf den Rückweg Richtung Hannover, wo einerseits am Samstag noch eine kleine Feier stattfinden soll, andererseits aber auf alle auch wieder der Berufsalltag wartet.